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baerlauch
Nektarpflanze

Küssen erlaubt:

Bärlauch (Allium ursinum)

Fast in Vergessenheit geraten, erlebt diese gesunde, heimische Pflanze mit ihrem einzigartigen Aroma und dem unvergleichlichen Geschmack ihr verdientes Comeback.

Kultur

Mehrjährig und winterhart. Halbschattigen bis schattigen Standort - am besten unter Laubgehölzen. Nicht in der Nähe von Maiglöckchen pflanzen: Verwechslungsgefahr! Zur Ernte Blätter unten am Ansatz abschneiden oder abkneifen. Dabei pro Pflanze bzw. Zwiebel immer mindestens ein Blatt stehen lassen. Auch die Blüten können verzehrt werden.
Düngung: Im Freien und Gewächshaus empfehlen wir den LA´BiO! Kräuter- & Gemüsedünger „Outdoor & Gewächshaus“. Düngung im März einmalig 100 Gramm ( = etwa 4 Handvoll) pro Quadratmeter oder bei Gefäßen die gleiche Menge pro 10 Liter Erdvolumen.
Überwinterung: Die Pflanzen freuen sich aber über eine Schicht Blätter als Abdeckung im Herbst. Das kommt ihren ursprünglichen Standorten im Wald sehr nah.

  • • Halbschatten
  • • Schatten
  • • Winterhart
  • • Mehrjährig
  • Höhe in cm: 30

Verwendung

Die Blätter und Blüten roh im Smoothie und Salat, aufs Brot, als Pesto, in Suppen und zur Würze aller Speisen die auch Knoblauch vertragen würden. Nach Möglichkeit erst kurz vor der Verwendung zerkleinern und gegen Ende der Zubereitung dem Gericht hinzu geben. Der Bärlauch ruft im Gegensatz zum Knoblauch nach dem Verzehr kaum einen schlechten Atem hervor.

  • • Smoothie
  • • Fleisch
  • • Fisch
  • • Geflügel
  • • Suppe
  • • Kartoffeln
  • • Nudeln / Pasta
  • • Pizza
  • • Gemüse
  • • Salate
  • • Sauce
  • • Kräuterbutter / Dipp
  • • Marinade
  • • Kräuter- / Würzöl
  • • Essig
  • • Kräutersalz
  • • Kräuterwein

Inhaltsstoffe

Allicin, Vitamin C, Ätherisches Öle, Eisen

Wirkung

Fördert die Verdauung, verhindert Arteriosklerose, senkt den Blutdruck und kann hierdurch Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen.

  • • Verdauungsfördernd
  • • Harntreibend
  • • Antibakteriell
  • • Durchblutungsfördernd

Konservierung

Blätter zur Haltbarmachung einfrieren. Alternativ einlegen in Öl oder die Zubereitung von Pesto.

Wer hätte das gedacht...

Man sagt Bären würden nach ihrer Winterruhe zuerst den würzigen Bärlauch essen, um nach dem langen Schlaf einen ordentlichen Vitamin- und Nährstoffschub zu bekommen.

Hexenwissen

Bärlauchsauce Eine Zwiebel und eine Handvoll Bärlauchblätter fein hacken und in Butter anrösten. Mit 1 EL Mehl bestäuben und mit 250ml Brühe ablöschen. 15 Minuten kochen lassen und passieren.

Kartoffel-Bärlauch-Püree 1 Kilogramm Kartoffeln kochen und pürieren. 2 Becher Sauerrahm 200g geriebenen Käse und 200g gewürfelten Mozzarella unterrühren bis sich der Käse zieht. 400g Bärlauchblätter fein hacken und unterheben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Bärlauchöl 3 Handvoll Bärlauchblätter grob zerkleinern und mit 1 Liter kaltgepressten, geschmacksneutralen Pflanzenöl übergießen. Alle Blätter sollten mit Öl bedeckt sein. Nach 4 Wochen Lagerung an einem dunklen, kühlen Ort, können die Blätter abgesiebt und das Öl in eine dunkle Flasche abgefüllt werden. Das Öl hält sich einige Monate.

Bärlauchwein Ein viertel Liter Weißwein mit einer Handvoll fein gehackten Bärlauchblättern aufkochen lassen. Jetzt kocht man noch einen viertel Liter Wasser mit 250g Zucker auf und vermischt beides. In eine Flasche füllen, verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Täglich 1 Likörgläschen bei leichten Magenproblemen und gegen Altersbeschwerden.

Bärlauchbutter 2 Handvoll Bärlauchblätter waschen und fein hacken. Mit 250g zimmerwarmer Butter vermengen und mit Salz abschmecken. Die fertige Butter kann auch eingefroren werden.

Bärlauchpesto 200g Bärlauchblätter waschen und gut trocken schleudern. Zusammen mit 30g Pinienkernen, 30g geriebenen Parmesan und 100ml Olivenöl in der Küchenmaschine fein zerkleinern. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In heiß gespülte Schraubdeckelgläser abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. So mehrere Monate haltbar.

Die gemachten Angaben können nicht den Arzt ersetzen. LA’BIO! übernimmt keine Haftung für eventuelle Nachteile und Schäden, die aus den hier gemachten praktischen Hinweisen resultieren.